Regionalgruppe BASEL - Mitteilungen und Berichte




Treffpunkt am Wiesendamm 14(vis à vis Tramendstation 8)

ATD Vierte Welt Basel
Wiesendamm 14

4057 Basel

Tel. 061 692 92 05

PCK: 40-15132-5
E-Mail atd-basel@vtxmail.ch
Neue Öffnungszeiten: (in den Sommerferien, 4. Juli bis 8. Aug. nur am Donnerstag) Dienstag 16.00 - 19.00 und Donnerstag 14.30 – 17.00 Uhr
Ansprechpartnerin: Christine Lindt

UNO Welttag zur Überwindung von Armut: grenzüberschreitende Begegnung

 Anlässlich des diesjährigen UNO Welttags zur Überwindung von Armut und sozialer Ausgrenzung, dem 17. Oktober, organisierten Armutsinitiativen aus Basel und Weil ein grenzüberschreitendes Treffen. Die Veranstalter AGJ Wohnungslosenhilfe im Landkreis Lörrach, ATD Vierte Welt Region Basel, Caritas beider Basel, Sozialdienst der Reformierten Kirchgemeinde Kleinbasel, sowie zahlreiche Betroffene sehen die Aktion als großen Erfolg.

Opens internal link in current windowFotogalerie                Initiates file downloadPressemitteilung

Initiative für Familienergänzungsleistungen im Kanton Basel-Landschaft wird eingereicht

 Mit 2012 Unterschriften ist am 17. Oktober 2017, ein Jahr nach der Lancierung, die Initiative für die Einführung von Familienergänzungsleistungen für Familien mit geringen Einkommen im Kanton Baselland eingereicht worden. Die Initiative wird, unter der Führung der ATD Vierte Welt Region Basel und Caritas beider Basel, von einem breit abgestützten Initiativkomitee getragen. Der 17. Oktober wurde als Einreichungstag gewählt, weil er von der UNO als Welttag zur Überwindung der Armut bestimmt wurde.

Initiates file downloadPressemitteilung            Initiates file downloadNicht formulierte Kantonale Volksinitiative


Bilder- und Kartenausstellung im Treffpunkt Basel

Am 25. März wurde die Karten- und Bilderausstellung von Irina Müller und Serge Dänzer mit einer sehr eindrücklichen und gut besuchten Vernissage im ATD-Treffpunkt in Basel eröffnet. Bis zum 25. Juni beleben nun die Naturbilder mit den feinen Farbnuancen und der Ausstrahlung vom Leben am Wasser, am Himmel und am Strand den hellen Raum. (weiter lesen)

Auf Reisen durch Kenia und Marokko wurde Serge Dänzer inspiriert, seine Eindrücke des einzigartigen Spiels von Meer, Sand und Himmel zu Hause mit Pinsel und Farbe wiederzugeben. Meist tat er dies in der Stille der Nacht, wenn nur das Geräusch des Spachtels und das weiche Gleiten des Pinsels über das Papier zu hören waren. Jedes Bild erzählt eine von ihm erlebte Geschichte mit Erinnerungen an unvergessliche Momente am Meer und am Strand, umgeben von einer einzigartigen Landschaft.

Die hübschen Karten, die in der Ausstellung zu sehen sind, hat Irina Müller mit viel Sorgfalt und Kreativität gestaltet. Jede Karte ist etwas ganz Besonderes und Einzigartiges. Als kleine, aber wirkungsvolle Farbtupfer beleben sie mit ihrer liebevollen Ausstrahlung den Raum. Für die Vernissage hat Irina zwei herrliche Kuchen gebacken, auch die werden wir nicht so schnell vergessen! Christine Lindt

Wir suchen freiwillige Mitarbeiter/Innen

STRASSENBIBLIOTHEK während den SOMMER- SCHULFERIEN
vom Montag, 3. Juli- Freitag, 14. Juli 2017
In der Siedlung Klybeck- Mitte in Kleinhüningen, Basel

Wir suchen freiwillige Mitarbeiter/Innen, die während den ersten beiden Sommerferienwochen bei der Strassenbibliothek mithelfen, sei es täglich oder an einzelnen Tagen. Jeden Nachmittag von ca 15.00- 17.00 werden wir im Freien mit den Kindern sozial benachteiligter Familien und ihren Angehörigen, die Freude am Buch, am Geschichten erzählen und vorlesen zusammen entdecken und gemeinsam erleben.

Der anschliessende kreative Moment mit Malen und Basteln zur gehörten Geschichte ist dabei auch sehr wichtig.

HAST DU LUST und ZEIT bei dieser FERIENAKTION MITZUHELFEN?

Ich freue mich auf deine baldige Rückmeldung. Mehr Info dazu und Anmeldung bei: Christine Lindt, 061 321 67 51, ch. lindt@hispeed.ch

24. Sept. 2017 in Basel: Musiktheater "Verborgene Farben" -

Auf Foto klicken für weitere Bilder

Eine andere Stadtführung

 An einem Samstag im April hat Markus Christen Mitglieder der Regionalgruppe Basel, die ihre Stadt einmal anders entdecken wollten, begleitet. Er hat sie nicht zu denkwürdigen Bauten geführt sondern an Orte, wo sich benachteiligte Menschen am Rand der Gesellschaft aufhalten.(Bericht lesen)

Nach einer folgenschweren Blockade als Bus- und Lastwagenchauffeur, musste Markus Christen seinen Job aufgeben, wurde arbeitslos und später ausgesteuert. Von der Sozialhilfe unterstützt, erhielt er vom Verein Surprise eine Anfrage, soziale Stadtführungen anzubieten. Als Armutsbetroffener und immer in Gefahr, von der Gesellschaft ausge-schlossen zu werden, entschied sich Markus für diese Aufgabe. „Seitdem hat sich mein Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen enorm entwickelt“, erzählt er uns voll Stolz.

Markus empfängt uns beim Musicaltheater. Die heutige Tour führt durch das dicht besiedelte Kleinbasel. Die erste Station ist der Treffpunkt „Glaibasel“. Ein Ort, an dem sich Stellenlose, Obdachlose oder Menschen, die sich einsam fühlen, tagsüber aufhalten, für Fr. 5.- ein Mittagessen erhalten und juristische Beratung in Anspruch nehmen können. Alle 14 Tage be-steht die Möglichkeit, sich die Haare schneiden und sich ärztlich beraten zu lassen.

Dann geht es weiter, vorbei an orientalischen Läden und entlang einer stark befahrenen Autostrasse. Wir erreichen die Matthäuskirche. Dort stellt uns Markus auch das Projekt Sonntagszimmer vor. Einmal in der Woche können Menschen in finanzieller Not mit einer Benützerkarte für Fr. 1.- Lebensmittel von der Organisation „Schweizer Tafel“ beziehen. Solche Abgabestellen gibt es viele in Basel. Die Benützerkarte kann bei der Winterhilfe bezogen werden. Über 120 Personen, vor allem Frauen und Alleinerziehende, kommen regelmässig und decken sich dort für den Alltag ein.

Wir ziehen weiter zur Claramatte. So nebenbei erzählt uns Markus, wie die Behörden Obdachlose und Randständige durch bauliche Massnahmen von diesem Platz vertrieben haben. So sind z.B. Bänke entfernt oder durch andere ersetzt worden, damit die Obdachlosen nicht mehr darauf schlafen können. „Doch auch diese Men-schen sind Teil unserer Ge-sellschaft, man darf sie nicht einfach an den Rand drängen“, betont Markus.

Nach einem kurzen Abstecher bei der Winterhilfe geht es zum Internetcafé „Planet 13“, das Menschen ohne Arbeit die Möglichkeit bietet, Bewerbungen zu schreiben oder andere administrative Aufgaben zu erledigen. Vor dem Gebäude der Sozialhilfe erklärt uns Markus die missliche Lage der vielen Sozialhilfeempfangenden, welche immer mehr dem bürokratischen Druck ausgeliefert sind, da wegen Spardruck mindestens 15 volle Stellen fehlen. Er ist froh, dieser Stigmatisierung entkommen zu sein, denn die Abhängigkeit von der Sozialhilfe ist für jeden Betroffenen schwer zu ertragen. Den Abschluss unserer sozialen Stadtführung bildet ein Besuch in der Heilsarmee-Brockenstube. Ein symbolischer Ort, denn auf der andern Seite der Brockenstube wohnen wohlhabende Leute am Rhein. So begegnen sich in und um die Brockenstube gewollt oder ungewollt Menschen, die sehr auf finanzielle Unterstützung angewiesen sind und andere, die im Überfluss leben. Claude Hodel

NÄHATELIER Im Treffpunkt

Wir nähen an folgenden Wochenenden Kostüme fürs Musiktheater >Verborgene Farben>

Freitag, 12.5 / Samstag 13.5. / Sonntag, 14.5. : Zeitfenster: 9.30- ca 18.00
Freitag, 16.6./ Samstag.17.6./ Sonntag.18.6. : Zeitfenster: 9.30- ca 18.00
Samstag, 8.7./ Sonntag.9.7. : Zeitfenster: 9.30- ca.18.00

Es ist auch sehr gut möglich, an einzelnen von diesen Wochenendtagen teilzunehmen. Wer lieber bei sich zu Hause Kostüme näht, kann diese ohne weiteres bei uns im Treffpunkt holen und zu Hause nähen. Wir sind auf jede Hilfe angewiesen. Vielen Dank für Ihre wertvolle Unterstützung.

Mehr Information und Anmeldung bei: Christine Lindt, ch.lindt@hispeed.ch, Tel. 061 321 67 51

Strassenbibliothek 2016

 Im vergangenen Jahr 2016 haben wir das Angebot der Strassenbibliothek erweitert. Einmal wöchentlich immer am Mittwoch bei trockenem Wetter gingen Dina B und Mariana in die Siedlung, wo die Kinder bereits sehnsüchtig darauf warteten, sich endlich wieder in Geschichten zu vertiefen.

Sie lieben es zu Malen, die Geschichten auf Papier nachzuerzählen und auch eigene Geschichten zu erfinden. So sind in diesem Jahr wunderschöne und abenteuerliche Bilder entstanden, die wir alle in einem Ordner gesammelt haben. (weiter lesen)

Beim Durchblättern kam uns die Idee, diese Zeichnungen in einer Ausstellung zu präsentieren und mit einer Vernissage zu eröffnen. Gesagt, getan, mit Bilderrahmen und farbigem Karton hängten wir 40 Bilder im Treffpunkt ATD in Basel auf und eröffneten die Ausstellung im November.

Zu diesem Fest waren alle Kinder, Eltern und ATD-Mitglieder eingeladen. Es war ein gelungener Anlass. Die Kinder waren begeistert, nur die Eltern trauten sich trotz persönlicher Einladung nicht an den für sie noch fremden Ort. Da braucht es noch ein bisschen Zeit und Einfühlungsvermögen. Guendouz Bensidhoum war mit seiner Kamera anwesend und machte einige Fotos. Damit die Kinder sich an diesen Tag erinnern können, hat Dina die Fotos in einem Foto-Bilderbuch zusammengestellt.

Als es im Herbst kälter wurde und die Bibliothek nicht mehr auf der Strasse stattfinden konnte, bekamen wir die Möglichkeit in einem Indoor-Spielplatz ganz in der Nähe der Siedlung weiterzumachen. So konnten sich die Kinder trotz Kälte auf unseren Besuch mit den Büchern freuen. Gemütlich in Decken eingekuschelt auf der Couch sitzend und mit einer Heizlampe lauschen sie den Erlebnissen von Wilhelm Tell und von Rosi, die Angst vor Drachen hat.

Ausstellung Kinderzeicnnungen im Treffpunkt

Eröffnung am 19. November 2016

Regionale Armutskonferenz vom 17. Oktober 2016 im Landratssaal Liestal

Es war schon etwas Besonderes, auf den Sitzen in denen sonst Politikerinnen und Politiker debatieren, sassen am 17. Oktober viele Menschen, die sich sozial ausgegrenzt fühlen und immer wieder mit der Armut zu kämpfen haben. Gegen 30 Betroffene füllten die ersten Reihen im Landratssaal. Anwesend waren auch Mitglieder des kantonalen Parlamentes, Vertretungen der Gemeinden und Kirchen.  (weiter im Bericht:)

Nachdem Jasmin Erbsmehl ein paar Worte über die Entstehung des UNO-Welttages zur Überwindung der Armut an die Teilnehmenden richtete, eröffnete Regierungsrat Dr. Anton Lauber die Konferenz. Dann war die Reihe an Bettina Zeugin, Geschäftsleiterin von Caritas beider Basel. Sie stellte die kantonale Volksinitiative „Ergänzungsleistungen für Familien mit geringen Einkommen“ vor. Diese Initiative ist ein wesentlicher Beitrag die Familienarmut zu reduzieren.
Initiates file downloadErgänzungsleistungen für Familien mit geringem EinkommenText der Initiative
Initiates file downloadArgumentarium

Prof. Carlo Knöpfel, Dozent an der Hochschule für Soziale Arbeit Basel erläuterte anschliessend auf Grund von aktuellen Zahlen, wie die Familienarmut vermehrt zunimmt und was wir dagegen tun können. Bevor es dann zum Apéro ging, der vom Restaurant Falken - ein soziales Integrationsprojekt - vorbereitet wurde, gab Bob, Strassenmusiker und Surprisverkäufer, ein paar Kostproben seines musikalischen Könnens.

Den 2. Teil bildete ein Podium mit Landrätinnen und Landräten aus 5 Fraktionen (SP, Grüne, Grüne-Unabhängige, CVP und SVP). Die Voten und Ängste der Armutsbetroffenen, nicht noch mehr stigmatisiert zu werden oder auf mehr Verständnis bei Behörden zu stossen, wurden von den Politikerinnen und Politiker wohlwollend aufgenommen.

 Am Schluss wartete noch eine Überraschung auf uns:
Alle 5 Podiumsteilnehmenden haben sich spontan dazu bereit erklärt im Landrat einen Vorstoss einzureichen: „Erarbeitung einer ganzheitlichen Strategie gegen die Armut.“ Erfreulich dabei ist, dass darin u.a. folgendes erwähnt wird: Bei der Erarbeitung der Strategie braucht es die enge Zusammenarbeit des Kantons mit den Gemeinden und den Einbezug der Organisationen, die sich mit der Armut befassen, wie auch von Armut betroffenen Menschen. Wir werden dies wachsam weiterverfolgen und hoffen sehr, dass in den nächsten Jahren konkrete Schritte zur Partizipation mit Armutsbetroffenen unternommen werden.

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Rheinschifffahrt vom 30. Juli 2016.

Bei schönstem Sommerwetter ca. um 11.00 trafen sich 12 Flusshungrige Piraten, sowie 2 junge PiratenAnwärter, an der Schifflände. Als alle anwesend waren, waren wir bereit um das Schiff zu entern.

Auf dem Schiff gingen sogleich einige hinaus auf das Deck. Manchen war es draussen viel zu heiss, so dass sie sich im inneren einen grossen Tisch schnappten...
. weiter lesen  

Da wir nun einen Tisch praktisch für alle hatten, konnte man immer wieder zwischen drinnen und draussen pendeln (was vor allem für die Raucher gut war). Die Verpflegung hatten sich die meisten mitgebracht, wobei das Essen auf dem Schiff laut unserem Fotograf gut war.

Die Stimmung war gut, die 2 Schleusen ,welche passiert wurden, stiessen auf reges Interesse. Die Fahrt verging wie im Flug. In Rheinfelden angekommen, spazierten wir durch das schöne Städtchen, wobei wir immer wieder Ausschau nach einem gemütlichem Café machten. Die Wahl fiel auf ein Verstecktes mit wunderbarer Aussicht auf den Rhein. Nach der Stärkung durch Café, kalten Getränken sowie Eis, machten wir uns wieder langsam auf den Weg zum Bahnhof. Mit dem Zug ging es dann wieder zurück nach Basel, nach einem wunderbaren sonnenreichen Tag.

Barbara

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Sonntag, 26.Juni: Ein stimmungsvoller und gut besuchter Sommerbrunch bei schönem Wetter und angenehmen Temperaturen


Ein paar Gedanken zum Tod von Christof Künzel (1950 -2016)

 Wir können es nicht fassen, dass du Christof nicht mehr unter uns weilst. Am Pfingstsonntag, 15. Mai bist du ruhig eingeschlafen und hast das Leben auf dieser Erde verlassen. Und das 4 Tage nach deinem 66. Geburtstag. Obwohl wir uns in den letzten Wochen und Monaten grosse Sorgen um deine Gesundheit machten, hat niemand von uns gedacht, dass es plötzlich so schnell gehen würde. Christof, du warst uns nicht nur ein guter Freund. Du hast wesentlich zu einem guten Klima in unserer Regionalgruppe beigetragen. Deine stoische Ruhe, deine vermittelnde und liebenswerte Art haben uns enorm gut getan.

Du wirst uns fehlen und eine grosse Lücke hinterlassen. (weiter lesen) 

Wir sind unsagbar traurig, dass du nicht mehr unter uns bist. Im März 2012 hast du dich bereit geklärt aktiv in der Kerngruppe mitzuarbeiten. Du hast das immer mit viel Engagement und Freude getan und das trotz deinen vielen anderen Aufgaben, wie z.B. in der Partei der Arbeit (PDA), der Vereinigung zu Verteidigung und Lebensgestaltung der Rentner AVIVO, dem Bündnis gegen den Krieg in Syrien oder im Tramclub Basel. Eine besondere Liebe hattest du zur Eisenbahn. Immer wieder staunten wir über deine Kenntnisse und mit was für akribischer Genauigkeit du den Fahrplan studiert hast. Auf deine konstruktiven und überlegten Ideen, sei es bei politischen Aktionen, bei der Vorbereitung des UNO-Welttages zur Überwindung der Armut oder in der Durchführung der kulturellen Anlässe können wir nun nicht mehr zählen. Das tut weh!

Vor allem die kulturellen Anlässe waren dir ein grosses Anliegen. Wir erinnern uns noch gut an den Abend im November 2015, als du mit viel Humor und Übersicht das Programm für das Jahr 2016 vorgestellt hast. Auch in der AG Politik hast du wichtige Akzente gesetzt und die spannenden Diskussionen mit Andersdenkenden bleiben in bester Erinnerung. Mit viel Übersicht und Kompetenz hast du die Ansagen beim UNO-Welttag zur Überwindung der Armut übernommen und als Direktbetroffener glaubwürdige Zeichen gesetzt. Nicht vergessen wollen wir auch deine legendären Auftritte an den Sommerquartierfesten, insbesondere im Jahr 2014 als die Weltmeisterschaften liefen. Fussball war für dich sozusagen eine Passion. Vor Beginn deiner Krankheit verpasstest du wohl kein Heimspiel des FCB. Immer wieder sahen wir dich mit einem andern FCB-T-Shirt oder Schal. Für dich waren das wichtige und erholsame Momente. Denn dein Leben war nicht immer von Sonnschein geprägt.

Lieber Christof, wir alle vermissen dich und wir werden dich immer in Erinnerung behalten! In Liebe Deine Freunde und Freundinnen der ATD Vierten Welt, Regionalgruppe Basel

Christof Künzel

Fasnachtsausstellung im Museum der Kulturen

 3. April 2016  Wir waren ca. 12 Personen und besuchten die Fasnachtsausstellung im Museum der Kulturen. Dort konnten wir vieles entdecken und lernen über die Basler Fasnacht. Neu war sogar, dass man üben konnte, wie man trommelt und ich als Ex Trommelschülerin habe bemerkt, dass ich die Grundlagen immer noch kann, obwohl es nie ganz für die grosse Trommel reichte.

Auch die Kinder hatten einen Riesenspass, das Trommeln zu entdecken, obwohl eines der Kinder Piccolo lernt.
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Es war einfach eine tolle Entdeckung für alle, auch wenn ich seit Jahren selber mit der Fanacht verbunden bin. Wir konnten auch sehen, wie man eine Larve macht. Alles war so spannend und dann der Spruch „Frau Fasnacht ist ein Mann“. Das alte Waggis-Kostüm war auch so super. Wir haben wirklich viel gesehen und gelernt, dass die Fasnacht spannend ist für jedes Alter. Es braucht auch immer wieder Nachwuchs.

Nach her gingen wir noch alle ins Hauptgebäude des Museums, wo wir uns noch ein wenig umsahen, bevor wir die wohl verdiente Stärkung im Restaurant „Isaak“ einnahmen. Es war nicht zu heiss und nicht zu kalt, um die Stärkung im Innenhof zu geniessen. Es war wirklich ein ganz toller und gemütlicher Nachmittag.
Eva Teuscher

Bilderausstellung von Eva Teuscher ab 5. März 2016

Vernissage der Bilderausstellung von Eva Teuscher vom 5. März 2016 im Treffpunkt von ATD Vierte Welt am Wiesendamm 14

Eva Teuscher ist am 27. August 1977 geboren und in Basel aufgewachsen. Sie malt seit dem 14. Altersjahr. Inspiriert zu ihren Kunstwerken (Malen und kreatives Handwerk) wurde sie durch die Kassetten der Kinderkrimis „3 Fragezeichen“. Mit grosser Begeisterung, Ausdauer und viel Liebe zum Detail gestaltet Eva Teuscher ihre Kunstwerke, für die sie anfänglich bis zu zwei Monaten brauchte und vor allem nachts daran arbeitete.

Die Ausstellung kann jeweils am Dienstag, 16.00 – 19.00 Uhr und Donnerstag, 14.30 – 17.00 Uhr besichtigt werden.

29. Januar 2016 - Filmabend im Treffpunkt

 „Joseph der Aufständische“

Joseph Wresinski wuchs selber in Armut auf, wurde Priester und 1956 stellte ihn sein Bischof frei für die Seelsorge im Obdachlosenlager von „Noisy-le-Grand“ bei Paris. Zehn Jahre lang teilte Père Joseph (wie er häufig genannt wurde) das Leben von etwa 250 Familien, die dort in röhrenförmigen „Nissenhütten“ untergebracht waren. Wresinskis Ziel war es, die Menschen, die weltweit in extremer Armut leben, als gleichberechtigte Partner ins politische, wirtschaftliche, kulturelle und religiöse Leben einzubringen.

Mit der Einweihung einer Steinplatte zu Ehren der Opfer von Hunger, Elend und Gewalt am 17. Oktober 1987 auf dem Trocaderoplatz in Paris begründete Wresinski den „Welttag zur Überwindung der Armut und Ausgrenzung. Seine zentrale Botschaft lautete:

Wo immer Menschen dazu verurteilt sind, im Elend zu leben, werden die Menschenrechte verletzt. Sich mit vereinten Kräften für ihre Achtung einzusetzen ist heilige Pflicht.“