* JA, ich möchte den Newsletter von ATD Vierte Welt abonnieren. 
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* Generalversammlung am Samstag 23. April in Treyvaux

Programm und Anmeldung
bis 6. April

* 10. April in Basel: Begegnung mit Nelly Schenker, Lesung aus ihrem Buch "Es langs langs Warteli für es goldigs Nüteli"

* Wir senden Ihnen gerne auch eine gedruckte Ausgabe unserer Zeitung "Informationen Vierte Welt".

IBAN: CH64 0900 0000 1700 0546 2  /   Tel 026 413 11 66  /  Jetzt spenden (Internet)


Themen von"Informationen Vierte Welt" Nr. 186"

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Editorial   «Lernen, ein Herz zu haben»
Am Ende eines langen Telefongesprächs sagt mir Marie: «Die Leute wissen nicht, worum es geht im Leben». Ich kenne Marie nun seit einigen Jahren. Sie könnte ein Buch schreiben über ihr Leben und was sie durchgemacht hat: das Leben auf der Strasse, Diskriminierung, Ausgrenzung und der Kampf für ihre Rechte. Sie fährt weiter: «Man müsste eine Lebensschule aufmachen». Ich bin überrascht und frage, was man dort lernen sollte. Marie: «Man würde lernen, ein Herz zu haben».  (...)

Ein Gespräch auf dem Bundesamt für Justiz

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Eine Gruppe von Mitgliedern der Bewegung ATD Vierte Welt wurde am 27. November 2015 im Justizdepartement in Bern von Luzius Mader, dem stellvertretenden Direktor des Bundesamtes für Justiz, und seinem Mitarbeiter Reto Brand empfangen.Initiates file download(weiter in "Info Vierte Welt")

Mit grossen Vorhaben dem Jahre 2017 entgegen

Wir stehen am Anfang des Jahres 2016 und möchten mit Ihnen bereits über 2017 reden!
In der Schweiz wie anderswo wird es ein wichtiges Jahr für ATD Vierte Welt sein.

Im Jahr 2017 sind es
- 100 Jahre her seit der Geburt von Joseph Wresinski, dem Gründer der Bewegung ATD Vierte Welt.
- 60 Jahre seit der Gründung der Bewegung ATD Vierte Welt im Obdachlosenlager von Noisy-le-Grand bei Paris
- 50 Jahre ATD Vierte Welt in der Schweiz mit dem Haus in Treyvaux
- 50 Jahre Tapori, internationale Freundschaftsbewegung für Kinder, mit Sekretariat in Genf
- 30 Jahre, dass es die Gedenktafel zu Ehren der Opfer von Armut und Ausgrenzung auf dem Menschenrechtsplatz Trocadero in Paris gibt. Der 17. Oktober, der Tag ihrer Einweihung, ist seither zum UN-Welttag zur Überwindung von Armut und Ausgrenzung geworden.

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In der Schweiz sind zu diesen Jubiläen von 2017 zwei Projekte in Vorbereitung:

1. Ein Dokumentarfilm zum Thema:  „Was ist aus uns geworden? 100 Jahre lang unterwegs, um das Schweigen über Armut und Verachtung zu brechen und den Frieden zu suchen.“ Hauptdarsteller werden armutsbetroffene Menschen aus der Schweiz, der Zentralafrikanischen Republik, aus Haiti, Libanon, Frankreich, China, den USA und Guatemala sein. Der Film wird von der Schweiz aus erarbeitet werden. Das ganze Jahr über werden Werkstätten stattfinden, in denen sich verschiedene Sichtweisen kreuzen und den Film bereichern: die Sicht von Frauen, Männern, Jugendlichen und Kindern mit eigener Armutserfahrung, die Sicht von Menschen, die sich dauerhaft an ihrer Seite einsetzen und die Sicht von Berufsleuten aus der Welt des Films.

Opens internal link in current windowOpens internal link in current window=>>Zur Internetseite des Projektes Dokumentarfilm

2. Ein Musiktheater in Zusammenarbeit mit Jean-Marie Curti, Dirigent und Gründer von Opera-Studio Genf . Wir möchten die Geschichte einer Familie ausdrücken, die sich täglich dagegen wehrt, im Elend zu versinken. Eine universelle Geschichte, die sich im Norden wie im Süden abspielen kann. Das Stück wird von ATD Vierte Welt mithilfe von Berufsmusikern entwickelt werden. Es ist uns wichtig, dass sich möglichst viele Menschen daran beteiligen können. Und dass wir das Musiktheater dann an mehreren Orten der Schweiz zur Aufführung bringen können.

Opens internal link in current window=>>Zur Internetseite des Projektes Musiktheater

Immer auf die Schwächsten hören

Elisabeth Gillard-Progin gehört seit einigen Monaten zum neuen Leitungsteam. Für Informationen Vierte Welt hat ihr Damien Gubler ein paar Fragen zu ihrem Einsatz und ihrem Weg mit ATD Vierte Welt gestellt. Ein Weg,der in ihre Kindheit führt.

Wann und wie hast du die Bewegung ATD Vierte Welt kennengelernt?
Ich weiss nicht mehr genau, wann ich ATD zum ersten Mal begegnet bin. Ich war noch nicht 12 Jahre alt. Meine Mutter hatte die Bewegung über Anne-Claire Brand-Chatton, damals Mitarbeiterin in Freiburg, kennengelernt. Meine Mutter nahm mich mit zu den Versammlungen im Haus in Treyvaux und ich erinnere mich, dass mir der liebste Ort dort die Bibliothek war. Diese Erfahrung hat mir viel bedeutet, und später machten meine Kinder dann bei Tapori, dem Kinderzweig von ATD Vierte Welt, mit.Initiates file download (weiter in "Info Vierte Welt" s.4)

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Leben, wo man nicht willkommen ist

Volksuniversität der Vierte Welt vom 27. Februar 2016 in Basel
Entstanden war dieser Titel ursprünglich aus meinen Begegnungen mit Armutsbetroffenen in Nothilfeunterkünften im Kanton Zürich: Über vier Jahre habe ich dankbar an den überraschendsten und trostlosesten Orten „Willkommen-sein“ erlebt, dass ich herzlich empfangen und eingeladen wurde, mit freundlichem Interesse bedacht und mit berührenden Gesten begleitet wurde – von den Menschen, die hier in der Schweiz nur in den seltensten Fällen selbst diese positive Erfahrung gemacht haben. Willkommen geheissen werden von Menschen, die selbst nicht willkommen sind.Initiates file download(weiter in "Info Vierte Welt" s.4)