Begegnung auf den Gipfeln

Teilnehmer der Jugendbewegung von ATD Vierte Welt aus der Schweiz, aus Polen, Frankreich und Belgien haben sich entschlossen ins Hochgebirge zu gehen.

Mit dem Verein „82 – 4000 Solidarisch“ welche Bergsteiger-Lager mit Menschen aus benachteiligten Schichten organisiert, haben sie sich auf den Weg ins Abenteur gemacht. Das Lager hat vom 2. - 9. Juli im französischen Departement „Hautes Alpes“ in der Nähe von Briançon stattgefunden.

 

BERICHT:

„Die Landschaft war wunderschön, es gab immer etwas zu sehen, am Tag und in der Nacht. Es war uns nie langweilig mit all den sportlichen Aktivitäten wie Klettern, Via Ferrata. Wie haben viel gelernt von den Bergführern und unserem Begleiter Quentin. Für einige war es leicht, aber für andere war es ziemlich schwierig.(weiter lesen)

Mit andern zusammen zu sein gibt Mut; die ersten die oben sind beglückwünschen die andern, wenn sie ankommen.

Wir haben auch Wanderungen gemacht, zum Beispiel auf dem Gletscher. Wir waren angeseilt. Beim Zurückgehen war ich an der Spitze. Ich hatte Angst, weil ich für jene hinter mir verantwortlich war. Aber der Begleiter gab mir Sicherheit und leitete mich. Die Bergführer wussten was sie sagen mussten, um uns zu motivieren und uns Kraft zu geben. Jeder von uns hat die notwendige Kraft und wenn jemand die richtigen Worte braucht, ist es einfacher, sie zu finden. Ich betrachtete diese Woche als eine Herausforderung. Es war eine grosse körperliche Anstrengung, wir haben alle mehr gemacht, als wir für möglich gehalten hatten … Wir haben uns gegenseitig ermutigt. Und so war es möglich, dass es für alle ein Erfolg war.

Wir haben eine Nacht in einer Hütte verbracht. Die Verantwortliche war sehr nett und offen. Wir haben mit ihr über viele Themen gesprochen. Einige von uns haben im Zelt geschlafen. Für mich war es das erste Mal, so in der Natur draussen. Man hörte den Fluss und andere Geräusche. Das war sehr angenehm. Vor dem Einschlafen habe ich englisch gesprochen mit Dianna, einer Polin, und dabei die Sterne betrachtet. Ich werde diesen Moment nie mehr vergessen.

Ich wünsche allen, dass sie wenigstens einmal im Leben eine solche Erfahrung machen können. Das erlaubt, über sich selbst hinauszuwachsen, sich selbst und andere besser kennenzulernen, Solidarität zu erleben, die Erfahrung zu machen, das man etwas geben kann und von andern etwas erhalten kann. Auch wenn die ersten Tage eine körperlich Herausforderung waren, diese Anstrengungen haben unser Selbstvertrauen gefordert und uns geholfen, es zu finden.

Zum Schluss kann man sagen, dass sich alle anerkannt gefühlt haben; das ist ein Gefühl, dass einige nicht jeden Tag erleben. Das gibt Kraft für die Zukunft. Es war eine sehr bereichernde Erfahrung, auf sportlicher Ebene aber auch was die Beziehungen betrifft. Wir könne alle stolz auf uns sein.“
                                                                                                                                                 Malyka Leresche

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„Djynamo“ – die Jugend bewegt sich

„Djynamo“ – die Jugend bewegt sich Der dynamische Jugendzweig von ATD Vierte Welt „Djynamo“ ermöglicht viele Treffen unter Jugendlichen unterschiedlicher Schichten aus aller Welt. Mit ihren Begegnungen wollen sie die durch die Armut hervorgerufene Isolation durchbrechen und ihren Einsatz für und mit den Betroffenen stärken. In der Schweiz treffen sie sich meistens einmal pro Monat, um sich über ihre Erlebnisse auszutauschen, verschiedene Themen zu besprechen und die Beteiligung an internationalen Treffen vorzubereiten.

An zwei Wochenenden im Jahr finden, meistens in Frankreich, Treffen des europäischen Jugendzweigs „Djynamo“ der Bewegung ATD Vierte Welt statt. An diesen Treffen kann jede Landesgruppe ihre Aktionen und Anliegen den andern darlegen, sich mit verschiedenen Themen auseinandersetzen und künftige Aktionen, auch gemeinsame, planen. Das letzte Djynamo-Wochenende fand anfangs April in Champeaux (bei Paris) statt. Walkys, Bruno, Valentin und Malyka bildeten die Gruppe aus der Schweiz. Sie trafen sich mit den Gruppen aus Frankreich, Irland, Polen und Belgien. Zeiten für Gemeinschaftsspiele und handwerkliche Tätigkeiten (Arbeiten rund um das Haus, Tagungsheft, Gipsmasken... ) wechselten ab mit Werkstätten zu den drei Themen Migration, Vorbereitung auf 2017 und Kommunikation.

Werkstatt „Migration“:

Diese Werkstatt verhalf den Teilnehmenden zu einer besseren Einsicht in die Realität der Menschen, die auswandern oder als ...

Flüchtlinge eine neue Heimat suchen. Staunend entdeckten manche Teilnehmende, dass es gegenwärtig in Asien am meisten politische Flüchtlinge gibt. Den Graben, der sich zwischen begüterten und benachteiligten Menschen auftun kann, zeigte eine Art Gänsespiel, in dem jeder Spieler eine andere Person verkörperte, z.B. einen papierlosen Flüchtling, einen Obdachlosen oder jemanden in gesicherten Verhältnissen. Denn je mehr das Spiel voranschritt, umso weniger konnten jene, die Menschen in prekären Lebenslagen spielten, auf jene, die Angehörige besserer Verhältnisse darstellten, eingehen und umgekehrt. Das zu erleben ist beeindruckend.

Werkstatt „2017“:

Das Jahr 2017 ist für die Bewegung ATD Vierte Welt ein besonderes Jahr, es sind dann 100 Jahre her seit ...

der Geburt von Joseph Wresinski und 60 Jahre seit der Gründung von ATD Vierte Welt. In der Werkstatt ging es darum, den Gründer von ATD besser kennenzulernen und auch nach Wegen zu suchen, um den Mitmenschen die Fragen von Armut und Ausgrenzung näherzubringen. „Um respektiert zu werden, müssen die Armen lernen sich mitzuteilen“. Dieser Satz aus einem Vortrag von Joseph Wresinski stand im Zentrum der Gespräche. Die Teilnehmenden versuchten auch, einen Brief zu entwerfen, um Künstler wie z.B. Bono, den Sänger der Musikgruppe U2, einzuladen, einen Song zum Thema Armut zu machen und so das Anliegen unter die Hörerschaft zu bringen.

Werkstatt „Kommunikation“:

In diesem Atelier ging es um Schwierigkeiten in der Kommunikation. Die Teilnehmenden konnten sich bewusst werden, wie anspruchsvoll es ist,  ...

sich so mitzuteilen, dass alle genau das verstehen, was man selber meint. Einige Djynamo-Gruppen versuchten, diesen Schwierigkeiten entgegenzuwirken, indem sie sich auf die mündliche Kommunikation konzentrierten und Hörbotschaften über soziale Netzwerke verschickten, auch um jene zu erreichen, denen das Lesen und Schreiben Mühe macht. Sophie Maréchal vom Team für Öffentlichkeitsarbeit im internationalen ATD-Zentrum in Frankreich stellte die Webseite von ATD Vierte Welt vor und wie sie genutzt und bereichert werden kann. Nebst den vorgeschlagenen Programmpunkten bringen diese Wochenendtagungen auch kameradschaftliche Begegnung und gemeinsame fröhliche Stunden, in denen miteinander diskutiert, gestritten und gelacht wird. Ohne diese wären die Djynamo-Treffen nicht zu dem geworden, was sie heute sind. Eda Senn


Trickfilm (Stop Motion)

Jugendliche aus Polen, Frankreich und der Schweiz waren im August 2014 in Treyvaux. Am Morgen haben sie in verschiedenen Projekten der Region gearbeitet. Am Nachmittag ging es um ein gemeinsames Projekt: Hier das Resultat: ein Trickfilm (stop-motion)

On s'engage on partage (Film d'animation) from ATD Treyvaux on Vimeo.

Jugend im Zeichen der Solidarität

«Wir setzen uns ein und teilen». Unter diesem Motto verbrachten 29 Jugendliche aus der Schweiz, aus Frankreich und Polen eine gemeinsame Woche im schweizerischen Zentrum von ATD Vierte Welt in Treyvaux. Und nicht nur dort.

Jeden Morgen gingen wir in kleinen Gruppen weg, um anderen Organisationen in der Umgebung einen Dienst zu leisten: im „Banc Public“ halfen wir beim Zubereiten einer Mahlzeit, im Verein „Passerelles“ gaben einige Französischstunden für Fremdsprachige, bei „Emmaus“ wurden eingegangene Kleider sortiert und bei „Croqu’terre“ pflückte eine Gruppe Beeren und machte Konfitüre oder arbeitete auf den Gemüsefeldern. Und eine Gruppe reparierte den Zaun und pflegte die Umgebung unseres ATD-Hauses in Treyvaux.

Am Nachmittag machte jede Gruppe einen Zeichentrickfilm über ihren Einsatz am Morgen in den verschiedenen Organisationen.

Am Freitagabend stellten wir unseren sowohl im Konzept wie in der Realisierung recht originellen Film den Gästen vor. Nahezu vierzig Personen waren der Einladung gefolgt. Zwei Jugendliche berichteten von der Bau- und Begegnungswoche von ATD Vierte Welt in Deutschland, an der sie teilgenommen hatten. Ein Vertreter von „Corpus“ (Begleitung und Integration von Jugendlichen) und der Koordinator von „Passerelles“ (Raum für interkulturelle Begegnungen) be-richteten von ihren Erfahrungen mit jungen Migranten in Freiburg.

Sowohl dieser Abend als auch die gemeinsam verbrachte Woche mit den Erlebnissen an den verschiedenen Einsatzorten bedeutete für alle Teilnehmenden eine starke Erfahrung. Um auszudrücken, was sie erlebt und gelernt hatten, wählten die Jugendlichen folgende Schlüsselworte: Teilen, Solidarität, Glück, Entdeckungen, Natur, Respekt, Leben.

Zum Abschluss der Woche verbrachten wir zwei Tage in den Bergen, im Pays d’en Haut. Einmal mehr waren gegenseitige Hilfe und Solidarität gefragt, damit alle miteinander den Gipfel erreichten. Solche Erfahrungen sind einzigartige Gelegenheiten, um mit andern Jugendlichen etwas zu erleben, das sich von ihrem Alltag, der für einige oft schwierig ist, abhebt.

Voller guter Erinnerungen sind alle nach Hause gegangen, und, so hoffe ich, auch mit neuer Kraft und frischem Mut.

Amandine Houma


Die Solidarität - Slam von Céline

Die Solidarität
hat mit Mitleid nichts zu tun.
Solidarisch sein
heisst zuerst und vor allem
die Leute mögen, wie sie sind
und zu ihnen halten,
mit ihren Stärken und Schwächen. >>> weiterlesen

Jugendtreffen im Sommer 2010

In diesem Sommer haben sich junge Menschen aus verschiedenen Ländern Europas, die sich bei ATD Vierte Welt oder anderen Organisationen engagieren, getroffen. Sie tauschten sich aus über ihre Erfahrungen von Solidarität und bekräftigten ihren Willen, aktiv gegen die zunehmende soziale Apartheit in unseren Gesellschaften vorzugehen.

Vom 17. bis 21. Juli fand das Jugendtreffen « Djynamo 2010 » in Jambville bei Paris statt.

 250 Jugendliche und junge Erwachsene aus Belgien, Luxemburg, der Schweiz, Spanien, Grossbritannien, Irland, Polen und Frankreich kamen zusammen, um ihre Erfahrungen und ihre Pläne für die Zukunft zu teilen. Im Zentrum ihres Austauschs stand der „Aufruf junger Menschen aus Europa“. Er ist bei verschiedenen Jugendtreffen in Europa im Laufe des vergangenen Jahres entstanden. Am 17. Oktober, dem Welttag zur Armutsbekämpfung, wird er der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden.
Célia Romazotti, Vanessa Venetz und Orlane Liaudet haben für die Schweiz an diesem Treffen teilgenommen. Was sie erlebten, lässt sich unter den Stichwörtern Kommunikation, Verantwortung, Gemeinschaft und Grenzen überschreiten zusammenfassen. „Wir Jugendlichen aus der Schweiz haben unseren „Vorhang“ mitgenommen“ (siehe Foto links). Er ist in Gemeinschaftsarbeit entstanden. Jeder hat mindestens eines der Holzplättchen bemalt, aus denen der Vorhang gemacht ist. Durch den Vorhang hindurch gehen, heisst für uns: Schwierigkeiten, Unterschiede und Grenzen überwinden.“
„Wie wir uns mit den Jugendlichen, die andere Sprachen sprechen, verständigt haben? Manchmal war es schwer. Das ging vor allem mit Zeichen und auch mit Wörtern aus verschiedenen Sprachen. Es war ziemlich lustig!“
„Dieses Treffen haben wir lange vorbereitet. Es war toll zu sehen, wie jede Gruppe ihr Land vorstellte. Ich fand es prima, diese Zeit mit andern Jugendlichen zusammen zu sein. Einige von ihnen kannte ich schon von früheren Treffen . Am letzten Abend sassen wir alle um das Lagerfeuer... Das war total schön.“

Jugendtreffen in Treyvaux

34 junge Leute im Alter von 14 bis 30 Jahren haben sich vom 4. bis 11. August 2010 in Treyvaux zusammengefunden. Sie kamen aus Belgien, Frankreich, Polen und der Schweiz. Das Treffen folgte auf das europäische Jugendtreffen im Juli in Jambville. Einige der Jugendlichen und jungen Erwachsenen konnten an beiden Treffen teilnehmen.

Die Treffen in Treyvaux und Jambville hatten die gleichen Ziele: sich kennenzulernen und sich über die eigenen Erfahrungen und die gemeinsamen Kämpfe auszutauschen. Es ging auch darum, das Engagement gegen Armut und soziale Ausgrenzung wieder neu zu überdenken und zu formulieren.

Die menschliche Erfahrung war super: ein gemeinschaftliches Leben mit jungen Leuten unterschiedlichen Alters, aus verschiedenen Kulturen und Sprachen. Jede und jeder wurde respektiert. Wir haben gemeinsam über einen Text nachgedacht und diskutiert, den junge Menschen aus Europa über ihre Wut und ihre Hoffnungen geschrieben haben. Dieser Text wird  an vielen Orten Europas zum 17. Oktober, dem Welttag zur Überwindung der Armut, veröffentlicht werden.

Mit Unterstützung von JUGEND IN AKTION
www.youth-in-action.ch

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Junge Leute wagen Begegnungen

"Dank dieses Projektes habe ich das Vertrauen in mich selbst wiederaufbauen können. Vorher konnte ich mich nicht ausdrücken, deshalb ging ich nicht auf andere zu. Und jetzt habe ich eine wunderbare Gruppe kennengelernt, mit deren Hilfe ich gelernt habe, meine Gedanken auszuformulieren und diese Gruppe hat mich so akzeptiert wie ich bin." (Marianne, 16 Jahre)

Mit ATD zusammen schaffen Jugendliche aus armutsbetroffenen Familien und mit anderen Hintergründen Begegnungen in der Schweiz und sonstwo in Europa. Aus dem Dialog und der Kommunikation heraus entsteht Vertrauen. Lebenserfahrungen und Know-How zu teilen fördert die Solidarität und öffnet die Türen zu einer besseren Zukunft.

Diese Jugendlichen treffen sich in ihrem Wohnkanton, um sich bei der Ausbildungs- und Arbeitssuche gegenseitig zu unterstützen. Zusammen gehen sie Personen und Einrichtungen kennenlernen, die den jungen Menschen eine Zukunft ermöglichen wollen.

In Treyvaux treffen sich Jugendliche aus verschiedenen Kantonen für Wochenende oder Workcamps. Momentan arbeiten sie an folgenden Projekten:

Tatsachenberichte schreiben und sammeln Im Sommer Freude in einen benachteiligten Wohnviertel bringen

Den Kontakt mit anderen Jugendlichen in Europa pflegen (in Frankreich, Polen etc.), um das "Europäische Jahr der Armutsbekämpfung und des Kampfes gegen soziale Ausgrenzung" (2010) vorzubereiten.

Es ist unser Anliegen, dass die aus unseren Handlungen  erworbenen Erkenntnisse die Gesellschaft, die politischen Programme, die Suche nach nachhaltigen Lösungen beeinflussen, insbesondere damit die ärmsten Jugendlichen Zugang zu Bildung und Arbeit erhalten. Sowohl die Treffen unter sich als auch diejenigen mit politischen Verantwortungsträgern machen die Jugendlichen - die oft wegen eines berechtigten Gefühls von sozialer Ausgrenzung entmutigt und demotiviert sind - zuversichtlich und aktiv. Diese Treffen gehen auf ihre Bedürfnisse nach Solidarität und Anerkennung ein.

Gleiches Recht auf gleiche Chancen

2007 - die Europäischen Jugendkarawanen

Genf, 1er September 2007. Vom 13. bis 20. August machte eine etwa zwanzigköpfige europäische Jugendkarawane in Genf Halt. Seit Monaten hatten Jugendliche aus Genf und Freiburg mit grossem Einsatz verschiedene Anlässe für diese Sommerwoche vorbereitet. Auch wenn die Karawanenwoche in der Schweiz bereits der Vergangenheit angehört - das Projekt ist noch nicht zu Ende: Die Karawanenleute haben noch einige Etappen in Europa vor sich und die Schweizer Jugendlichen machen sich Gedanken über die Fortsetzung des Projektes.
Armut muss nicht sein! Über diese Überzeugung wollen sich die Jugendlichen mit ihrem Engagement mit Personen verschiedenster Hintergründen austauschen. Das Projekt ist Teil der von ATD Vierte Welt lancierten Kampagne 2006 – 2007 „Armut und soziale Ausgrenzung überwinden- der Weg zum Frieden“.
Der Halt der Karawane in Genf ist nicht der einzige. Von Juni bis Oktober reisen zwei Karawanen durch Europa und verweilen an rund 50 Orten. Auf dem Programm jeder dieser Reiseetappen stehen Kreativität, Austausch und vor allem Begegnungen. Das Projekt richtet sich insbesondere an Jugendliche, die sich am Rand der Gesellschaft befinden und Mühe haben, im Ausbildungssystem und in der Arbeitswelt einen Platz zu finden. Sie können ihre schmerzlichen und hoffnungsvollen Erfahrungen, ihre Ambitionen und Träume miteinander teilen und sich gegenseitig Mut machen.
Standort des Ereignisses war Genf-Châtelaine. Dort boten die Jugendlichen eine Vielzahl von kreativen und sportlichen Workshops an: Rap-Slam, Schreiben, Filmen, Tanzen, Jonglieren, Aktivitäten für Kinder, Fuss- und Volleyball, sowie mit den Bewohnern des Quartieres gemeinsam organisierte Festlichkeiten .
Zum Thema „Berufliche Integration“ fand am 16. August ein Forum statt, an dem Jugendliche und Erwachsene positive und negative Erfahrungen einbrachten und mit Fachleuten ins Gespräch kamen. Gemeinsam eine Zukunft für alle jungen Leute zu suchen, insbesondere für diejenigen mit den meisten Schwierigkeiten, darum geht es im Projekt der Jugendkarawanen.
Im Internationalen Arbeitsamt ILO tauschten sich Beteiligte der Jugendkarawane mit anderen jungen Menschen, mit Vertretern von Jugendvereinen, von Gewerkschaften und Firmen, über ihre Erfahrungen und Kenntnisse aus.
Auch im Stadtzentrum Genf waren die Jugendlichen aktiv, um die Öffentlichkeit in das Projekt einzubeziehen.
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